Ghosting, Ausbildungsabbrüche und vorzeitige Vertragslösungen beschäftigen immer mehr Ausbildungsbetriebe. Während häufig über Herausforderungen im Recruiting gesprochen wird, beginnt die eigentliche Bindung von Auszubildenden oft erst nach der Vertragsunterschrift. Genau hier setzt die aktuelle Folge des Podcasts „Ausbilder*in 4.0“ an.
Im Gespräch mit Claudia Schmitz erklärt Sabrina Heinze, Leiterin der beruflichen Aus- und Weiterbildung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), warum Unternehmen ihre zukünftigen Auszubildenden bereits Monate vor Ausbildungsbeginn aktiv begleiten sollten und wie ein durchdachtes Preboarding dabei helfen kann, Ghosting und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.
Wer wissen möchte, wie Ausbildungsbetriebe junge Talente langfristig an sich binden können, erhält in dieser Folge zahlreiche praxisnahe Impulse. Sabrina Heinze zeigt anhand konkreter Beispiele aus dem KIT, wie digitale Preboarding-Plattformen, Kennenlerntage für Eltern und Auszubildende, Onboarding-Wochen sowie kontinuierliche Netzwerkmöglichkeiten dazu beitragen, dass sich Auszubildende früh als Teil des Unternehmens fühlen.
Besonders spannend: Die Maßnahmen sind nicht nur für Großunternehmen relevant. Die Expertin macht deutlich, dass bereits kleine persönliche Kontaktpunkte einen großen Unterschied machen können und gibt konkrete Empfehlungen, wie Betriebe ihren größten „Absprungpunkt“ identifizieren und gezielt gegensteuern können.
Sabrina Heinze, M.A. leitet seit Januar 2023 die Abteilung Berufliche Aus‑ und Weiterbildung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und ist seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Themen der Personalentwicklung aktiv.
Vortrag DALK 2026
Dienstag, 10. November 2026, 13:45–14:30 Uhr
Binden, bevor es losgeht
Digitales Pre- & Onboarding, das junge Talente wirklich hält
Deep Dive DALK 2026
Dienstag, 10. November 2026, 14:40–15:25 Uhr
Binden, bevor es losgeht
Digitales Pre- & Onboarding, das junge Talente wirklich hält